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30, NOVEMBER: 1. ADVENTSSONNTAG Flirt mit Farben zum Advent Jetzt ist alles klar: Wir freuen uns auf die Weihnachtszeit und setzen deshalb schon ab November alles daran, den glanzvollsten Vorgarten oder Balkon, die stimmungsvollste Innendekoration zu haben. - Hier sind die neuesten Farbtrends für ein schöneres Zuhause! Laut Zukunftsforscher Matthias Horx werden Advent und Weihnachten immer wichtiger. Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach belegt, dass die meisten von uns sich wochenlang auf Weihnachten freuen, Spass am Dekorieren und Schenken haben, an den Feiertagen nicht verreisen, aber auch nicht allein und einsam zu Hause bleiben wollen. Familienbande sind also wichtig, aber auch das Zusammensein mit Freunden. Kein Wunder, bereiten sich Schweizer Blumenfachgeschäfte schon seit Monaten akribisch auf dieses Fest der Feste vor, studieren die Tendenzen und kaufen ein, um rechtzeitig vor dem ersten Advent den Vorhang zu lüften. Fleurop hat sich nach den neusten Trends erkundigt. Am meisten fällt auf, dass die Farbpalette der Kugeln, Kerzen und Accessoires noch nie so gross war wie dieses Jahr und dass die Farben noch nie in so vielen Nuancierungen zu haben waren. Rot? Ist nicht einfach Rot. Denn dieses Jahr reicht die Palette von Orange, Kupfer und Cognac über Karminrot und Bordeaux bis Pink, Lila und sogar Aubergine. Auch Braun ist nicht einfach Braun. Denn von ganz dunklem Braun über ‚Schoggi' bis Capuccino, Zimt und Amaretto ist einfach alles zu haben. Das Gleiche gilt auch für Grün- und Blautöne und für Champagner bis Crème. Sogar Puristen kommen auf ihre Rechnung, indem sie ihren ganz persönlichen Kranz auch in Schwarz-Kombinationen, ja sogar in reinem Schwarz und/oder Weiss bestellen können. Fazit? Das Kombinieren wird spannend und macht Spass. Denn man kann, ganz wie man will, innerhalb eines Tones bleiben oder Gegensätze schaffen. Ob Kalt mit Kalt oder Warm, ob Hell mit Hell oder Dunkel: Die feinsten oder auch wagemutigsten Zusammenstellungen sind möglich. Und das wiederum bedeutet, dass man sich vom Floristen seinen ganz persönlichen Adventskranz, Strauss, Türkranz oder sein eigenes Arrangement zusammenstellen lassen kann. Im Übrigen wird das Zuhause an Advent und Weihnachten immer öfter als ‚Gesamtkunstwerk' angesehen. Und dieses reicht über den mit elektrischen Kerzen beleuchteten Vorgarten oder Balkon über den stimmungsvollen Türkranz bis hin zum Intérieur, das aus mehr als nur einem Adventskranz besteht. Da gibt es saisonale Gestecke, kleine Väschen mit Einzelblüten, Kerzenständer in Nischen und natürlich Engel in allen Variationen. Auch Kerzen dürfen nicht fehlen, ganz zu schweigen von Düften, die via Duftkerze oder ätherische Öle hereingeholt werden und für Wohlfühl-Stimmung sorgen. Dies alles hilft mit, die dunkelste aller Jahreszeiten aufzuhellen und dann, wenn man nach Hause kommt, die Seele baumeln zu lassen und aufzutanken. Es lohnt also durchaus, sich bei seinen Lieblingsfloristen umzusehen und zu überlegen, zu welchem Trend (oder Werkstück) man sich hingezogen fühlt. - Tipp: Die meisten Blumenfachgeschäfte machen schon im November mit Ausstellungen und Musik verbundene Adventsanlässe. Und es empfiehlt sich, einen oder mehrere davon zu besuchen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Neugierig? Das Blumengeschäft … in … (Adresse …) lädt zu Ausstellung
samt Vernissage ein. Die vielen Advents-, Weihnachts- sowie Geschenkideen sind
vom ... bis … zu sehen; der stimmungsvolle Auftakt (z.B. mit Apéro und
Adventssingen) findet am … von ... bis ... Uhr statt. Advent ist … Das Wort ‚Advent' stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚Ankunft' und
bezieht sich auf die Geburt Jesu Christi in Bethlehem. Ursprünglich diente der
Advent als Vorbereitung auf die Weihnachtszeit, wobei es weder Hochzeiten, noch
Glockengeläut oder gar fröhliche Musik geben durfte, weil die Kirche
argwöhnte, dass dies vom Wesentlichen ablenke. Um der Ernsthaftigkeit Nachdruck
zu verleihen, wurde sogar gefastet. Letzteres allerdings nicht überall gleich
lang. Denn weil das Datum des Weihnachtsfestes uneinheitlich war, dauerte der
Advent der östlichen Kirchen vom 11. November bis 6. Januar, während jener der
westlichen Kirchen mit unterschiedlichem Beginn nur bis zum 25. Dezember
währte. Zurzeit dauert unser Advent genau vier Sonntage, weil Papst Gregor VII.
(1073-1085) die Adventszeit der westlichen Kirchen auf diese Länge festgelegt
hat. - Dieses Jahr fällt der 1. Advent auf den 2. Dezember!
Türkränze bedeuten: Ein Kind ist geboren! In der Antike wurde bei der Geburt eines Kindes ein Türkranz an die Türe gehängt, um das frohe Ereignis kundzutun. Später wurde dieser Brauch zuerst in Skandinavien - später aber auch bei uns - in der Vorweihnachtszeit wiederbelebt, um die Geburt Jesu anzukündigen. Dazu muss man wissen, dass der Kreis oder Ring, der ja ohne Anfang und Ende ist, schon immer das Sinnbild des ewig Währenden, der Wiedergeburt oder des Ewigen Lebens nach dem Tod war. - Übrigens: In gewissen Gegenden Italiens werden auch unter dem Jahr Türkränze zur Geburt von Kindern geschenkt! |
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