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Göttin
'Ostarun’ hiess, und interessant ist auch, dass das Symboltier der Göttin
der Hase war und man an Ostarun Eier versteckt und verschenkt haben soll.
Trotzdem ist das österliche Eieressen nicht darauf zurückzuführen. Denn
Grund dafür war die im 7. Jh. eingeführte Fastenzeit, während der man
weder Fleisch noch Eier essen durfte. Da man nämlich die Hennen schlecht
dazu bringen konnte, während der Fastenzeit keine Eier zu legen, kam es
bis Ostern zu einem Eier-Überschuss. Um diese haltbar zu machen, kochte
man sie in der Fastenzeit. Am Gründonnerstag verwendete man einen Teil
davon zur Bezahlung der Zinsen an den Lehnherrn, andere liess man am
Ostersonntag in der Kirche segnen. Um die gesegneten von den ungesegneten
Eiern zu unterscheiden, färbte man sie ein. Das oft verwendete Rot galt
dabei als Urfarbe für das Blut Christi.
Die
Protestanten begannen dann, die Ostereier zu verstecken, statt sie segnen
zu lassen. Sie waren es auch, die den Kindern erstmals sagten, dass die
Eier – je nach Region unterschiedlich - vom Fuchs, Hahn, Storch, Kuckuck
oder Kranich versteckt worden seien. Aber dann einigte man sich doch auf
den 'Osterhasen’. Sein häufiges Auftauchen im Frühling und sein
niedliches Aussehen waren wahrscheinlich ausschlaggebend.
Übrigens:
Das Blumen-Schenken an Ostern entwickelte sich laut Fleurop ebenfalls vor
langer Zeit. Dieser Brauch hiess Ostergruss, und gemeint war damit die
Tradition, bei Freunden und Bekannten vorbeizugehen, ihnen schöne Ostern
zu wünschen und 'Osterglocken’ vorbeizubringen.
Diese
Tradition hat sich bis heute gehalten. Denn abgesehen vom Strauss oder
Blumenkörbchen, die man als frühlingshaftes Mitbringsel zum Oster-Brunch
mitnimmt, überraschen auch abwesende Familienmitglieder ihre Lieben mit
Blumen, indem sie sie ihnen überbringen lassen.
Wer
seine Freunde und Verwandten mit einem frühlingshaften Osternest, einem Körbchen
oder einem fröhlich-bunten Osterstrauss überraschen will, kann diese
nicht nur im Blumenfachgeschäft kaufen, sondern auch via Telefon 0800 870
870 oder www.Fleurop.ch ordern.
Bestellungen, die am Samstag, 15. April, bis 13.00 Uhr eintreffen, werden
noch gleichentags überbracht.
An
Ostern kehren Millionen Glocken aus Rom zurück
Gelbe
Narzissen – oder Osterglocken – gehören zu Ostern wie die Schwalben
zum Frühling. Das hängt damit zusammen, dass man mit ihnen die
Kirchenglocken willkommen hiess. Im Mittelalter pflegten jene vor Ostern nämlich
nach Rom zu
fliegen …!
Als
im frühen Mittelalter die ersten Kirchenglocken aufkamen, entschied man,
dass diese für den Karfreitag zu fröhlich seien und deshalb zu schweigen
hätten. Damals sagte der Volksmund, dass diese nach Rom 'flögen’, um
dort von Gründonnerstag bis zur Osternacht Andacht zu halten.
Kein
Wunder, erwartete man an Ostern die wohl tönenden Glocken sehnsüchtig
zurück. Und als sich später der Brauch des Ostergrusses entwickelte, bei
dem man bei Freunden und Bekannten vorbei ging, um ihnen schöne Ostern zu
wünschen, nahm man gelbe Narzissen mit. Diese sollten die lang ersehnten
Glocken willkommen heissen. - Damals kam der Name 'Osterglocken’ auf.
Heute
ist man nicht mehr so leichtgläubig. Aber Osterglocken sind dennoch en
vogue und laut Fleurop nebst anderen Frühlingsblühern weit oben auf der
Beliebtheitsskala. Gelb ist allerdings nicht die einzige Farbe, mit der
diese schönen Zwiebelblumen aufwarten können. Denn ihr Farbspektrum
umfasst auch Schneeweiss, Creme- und Orangetöne.
Übrigens:
Wer es an Ostern etwas 'spezieller’ mag, sollte sich in den
Blumenfachgeschäften nach mit Narzissen bepflanzten 'Osternestchen’
umsehen: Mit ihren Frühlingsblühern und Moosstückchen, den Zwiebelchen,
Birkenzweigen und Weidenkätzchen, sowie den Federchen oder kleinen
Eierschalen sind diese nämlich wie kaum etwas anderes geschaffen, um so
richtig in Osterstimmung zu kommen.
Kurz:
Mit einem witzigen, frühlingshaften Osternest – oder einem stilvollen
Narzissenstrauss – ist der lange Winter endgültig vorbei und Mr.
Langohr vor der Tür!
Wer
seine Freunde und Verwandten mit einem frühlingshaften Osternest, einem Körbchen
oder einem fröhlich-bunten Osterstrauss überraschen will, kann diese
nicht nur im Blumenfachgeschäft kaufen, sondern auch via Telefon 0800 870
870 oder www.Fleurop.ch ordern.
Bestellungen, die am Samstag, 15. April, bis 13.00 Uhr eintreffen, werden
noch gleichentags überbracht.
(Pflegetipps
für Narzissen)
Narzissen
sind einfach 'betäubend’ schön!
Der
botanische Name der Narzisse stammt aus dem Griechischen. - Narcissus
hiess nämlich in der griechischen Mythologie ein schöner Jüngling, der
die Liebe der Nymphe Echo verschmähte. Deshalb beschloss die griechische
Göttin Aphrodite, ihn zu bestrafen.
Als
Narziss auf einer seiner Wanderungen zu einer Quelle kam und sich erschöpft
niederwarf, sorgte Aphrodite dafür, dass er sich in sich selbst
verliebte. Zuerst versuchte Narziss zwar noch, den schönen Knaben, den er
vor sich im Wasser sah, zu umarmen. Aber bald erkannte er sich selbst,
schaute verzückt aufs Wasser und quälte sich höchstens damit, dass er
sich selbst nicht besitzen konnte. Dies ging so lange, bis die Verwandlung
in eine Blume (…die Narzisse) seinen Qualen ein Ende setzte.
Bei
den Griechen des Altertums hiess diese Blume 'narkissos’ (übersetzt
'ich betäube’). Ob sich die Bedeutung des Namens allerdings auf den
Duft bezieht, ist eher zweifelhaft. Vielmehr ist er wahrscheinlich auf die
in den Zwiebeln enthaltenen Wirkstoffe zurückzuführen, die von
griechischen Ärzten des Altertums zum Betäuben benutzt wurden. Noch
heute spricht man von 'Narkose’!
Mittlerweile
sind Narzissen aber ausschliesslich zum Anschauen da. Und wer sich deshalb
lange an ihnen freuen will, sollte laut Fleurop folgende Pflege-Tipps
beherzigen:
•
Vorausgeschickt werden soll, dass Narzissen aus den Schnittflächen der
Stiele einen Schleim absondern, der sich für die
meisten anderen Blumen in der gleichen Vase als ungesund
erweist. Deshalb werden Narzissen im Fachgeschäft
'ausgeschleimt’ angeboten.
• Ausgeschleimte Narzissen sollten nicht mehr angeschnitten werden,
bevor man sie in die Vase mit eher wenig Wasser stellt.
• Dafür sollte man aber spezielles Narzissen-Frischhaltemittel ins
Wasser geben. Dies vor allem dann, wenn man Narzissen
mit anderen Blumen gemeinsam einstellt. Das
Frischhaltemittel neutralisiert nämlich den allenfalls noch
austretenden Schleim und sorgt dafür, dass allen Schnittblumen ein
langes Vasenleben beschert ist.
Im
Übrigen gilt auch für Narzissen, dass sie kühle, zugfreie Standorte
besonders zu schätzen wissen!
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