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Wie so viele christliche Feste, ist auch Ostern samt Eiern und Osterhase ein Mix von heidnischem, jüdischem und christlichem Brauchtum!

An das Judentum erinnert die Tatsache, dass das christliche Osterfest aus dem jüdischen Passah-Fest hervorgegangen ist. Daran erinnern die Bezeichnungen 'pasqua’ oder 'pâques’ im Italienischen und Französischen, während man sich über die Herkunft des Wortes 'Ostern’ noch heute streitet. Einige meinen, dass sich das Wort aus dem Wort 'Osten’ (Sonnenaufgang – Hoffnung) gebildet habe, wieder andere ordnen es der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostara zu. Tatsache ist, dass der Ehrentag dieser heidnischen

 

Göttin 'Ostarun’ hiess, und interessant ist auch, dass das Symboltier der Göttin der Hase war und man an Ostarun Eier versteckt und verschenkt haben soll.
Trotzdem ist das österliche Eieressen nicht darauf zurückzuführen. Denn Grund dafür war die im 7. Jh. eingeführte Fastenzeit, während der man weder Fleisch noch Eier essen durfte. Da man nämlich die Hennen schlecht dazu bringen konnte, während der Fastenzeit keine Eier zu legen, kam es bis Ostern zu einem Eier-Überschuss. Um diese haltbar zu machen, kochte man sie in der Fastenzeit. Am Gründonnerstag verwendete man einen Teil davon zur Bezahlung der Zinsen an den Lehnherrn, andere liess man am Ostersonntag in der Kirche segnen. Um die gesegneten von den ungesegneten Eiern zu unterscheiden, färbte man sie ein. Das oft verwendete Rot galt dabei als Urfarbe für das Blut Christi.

Die Protestanten begannen dann, die Ostereier zu verstecken, statt sie segnen zu lassen. Sie waren es auch, die den Kindern erstmals sagten, dass die Eier – je nach Region unterschiedlich - vom Fuchs, Hahn, Storch, Kuckuck oder Kranich versteckt worden seien. Aber dann einigte man sich doch auf den 'Osterhasen’. Sein häufiges Auftauchen im Frühling und sein niedliches Aussehen waren wahrscheinlich ausschlaggebend.

Übrigens: Das Blumen-Schenken an Ostern entwickelte sich laut Fleurop ebenfalls vor langer Zeit. Dieser Brauch hiess Ostergruss, und gemeint war damit die Tradition, bei Freunden und Bekannten vorbeizugehen, ihnen schöne Ostern zu wünschen und 'Osterglocken’ vorbeizubringen.

Diese Tradition hat sich bis heute gehalten. Denn abgesehen vom Strauss oder Blumenkörbchen, die man als frühlingshaftes Mitbringsel zum Oster-Brunch mitnimmt, überraschen auch abwesende Familienmitglieder ihre Lieben mit Blumen, indem sie sie ihnen überbringen lassen.

Wer seine Freunde und Verwandten mit einem frühlingshaften Osternest, einem Körbchen oder einem fröhlich-bunten Osterstrauss überraschen will, kann diese nicht nur im Blumenfachgeschäft kaufen, sondern auch via Telefon 0800 870 870 oder www.Fleurop.ch ordern. Bestellungen, die am Samstag, 15. April, bis 13.00 Uhr eintreffen, werden noch gleichentags überbracht.

An Ostern kehren Millionen Glocken aus Rom zurück

Gelbe Narzissen – oder Osterglocken – gehören zu Ostern wie die Schwalben zum Frühling. Das hängt damit zusammen, dass man mit ihnen die Kirchenglocken willkommen hiess. Im Mittelalter pflegten jene vor Ostern nämlich nach Rom zu
fliegen …!

Als im frühen Mittelalter die ersten Kirchenglocken aufkamen, entschied man, dass diese für den Karfreitag zu fröhlich seien und deshalb zu schweigen hätten. Damals sagte der Volksmund, dass diese nach Rom 'flögen’, um dort von Gründonnerstag bis zur Osternacht Andacht zu halten.

Kein Wunder, erwartete man an Ostern die wohl tönenden Glocken sehnsüchtig zurück. Und als sich später der Brauch des Ostergrusses entwickelte, bei dem man bei Freunden und Bekannten vorbei ging, um ihnen schöne Ostern zu wünschen, nahm man gelbe Narzissen mit. Diese sollten die lang ersehnten Glocken willkommen heissen. - Damals kam der Name 'Osterglocken’ auf.

Heute ist man nicht mehr so leichtgläubig. Aber Osterglocken sind dennoch en vogue und laut Fleurop nebst anderen Frühlingsblühern weit oben auf der Beliebtheitsskala. Gelb ist allerdings nicht die einzige Farbe, mit der diese schönen Zwiebelblumen aufwarten können. Denn ihr Farbspektrum umfasst auch Schneeweiss, Creme- und Orangetöne.

Übrigens: Wer es an Ostern etwas 'spezieller’ mag, sollte sich in den Blumenfachgeschäften nach mit Narzissen bepflanzten 'Osternestchen’ umsehen: Mit ihren Frühlingsblühern und Moosstückchen, den Zwiebelchen, Birkenzweigen und Weidenkätzchen, sowie den Federchen oder kleinen Eierschalen sind diese nämlich wie kaum etwas anderes geschaffen, um so richtig in Osterstimmung zu kommen.

Kurz: Mit einem witzigen, frühlingshaften Osternest – oder einem stilvollen Narzissenstrauss – ist der lange Winter endgültig vorbei und Mr. Langohr vor der Tür!

Wer seine Freunde und Verwandten mit einem frühlingshaften Osternest, einem Körbchen oder einem fröhlich-bunten Osterstrauss überraschen will, kann diese nicht nur im Blumenfachgeschäft kaufen, sondern auch via Telefon 0800 870 870 oder www.Fleurop.ch ordern. Bestellungen, die am Samstag, 15. April, bis 13.00 Uhr eintreffen, werden noch gleichentags überbracht.

 

 


(Pflegetipps für Narzissen)

Narzissen sind einfach 'betäubend’ schön!

Der botanische Name der Narzisse stammt aus dem Griechischen. - Narcissus hiess nämlich in der griechischen Mythologie ein schöner Jüngling, der die Liebe der Nymphe Echo verschmähte. Deshalb beschloss die griechische Göttin Aphrodite, ihn zu bestrafen.

Als Narziss auf einer seiner Wanderungen zu einer Quelle kam und sich erschöpft niederwarf, sorgte Aphrodite dafür, dass er sich in sich selbst verliebte. Zuerst versuchte Narziss zwar noch, den schönen Knaben, den er vor sich im Wasser sah, zu umarmen. Aber bald erkannte er sich selbst, schaute verzückt aufs Wasser und quälte sich höchstens damit, dass er sich selbst nicht besitzen konnte. Dies ging so lange, bis die Verwandlung in eine Blume (…die Narzisse) seinen Qualen ein Ende setzte.

Bei den Griechen des Altertums hiess diese Blume 'narkissos’ (übersetzt 'ich betäube’). Ob sich die Bedeutung des Namens allerdings auf den Duft bezieht, ist eher zweifelhaft. Vielmehr ist er wahrscheinlich auf die in den Zwiebeln enthaltenen Wirkstoffe zurückzuführen, die von griechischen Ärzten des Altertums zum Betäuben benutzt wurden. Noch heute spricht man von 'Narkose’!

Mittlerweile sind Narzissen aber ausschliesslich zum Anschauen da. Und wer sich deshalb lange an ihnen freuen will, sollte laut Fleurop folgende Pflege-Tipps beherzigen:

• Vorausgeschickt werden soll, dass Narzissen aus den Schnittflächen der    Stiele einen Schleim absondern, der sich für die meisten anderen Blumen in    der gleichen Vase als ungesund erweist. Deshalb werden Narzissen im    Fachgeschäft 'ausgeschleimt’ angeboten.

• Ausgeschleimte Narzissen sollten nicht mehr angeschnitten werden, bevor    man sie in die Vase mit eher wenig Wasser stellt.

• Dafür sollte man aber spezielles Narzissen-Frischhaltemittel ins Wasser    geben. Dies vor allem dann, wenn man Narzissen mit anderen Blumen    gemeinsam einstellt. Das Frischhaltemittel neutralisiert nämlich den allenfalls    noch austretenden Schleim und sorgt dafür, dass allen Schnittblumen ein    langes Vasenleben beschert ist.

Im Übrigen gilt auch für Narzissen, dass sie kühle, zugfreie Standorte besonders zu schätzen wissen!

 

 

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Copyright © 2006 BLUMENGESCHÄFT DÜLLI
Stand: 24. Januar 2010