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Seit fast 100 Jahren macht der internationale
Frauentag auf die Anliegen von Frauen aufmerksam. Aber obwohl man weiss, dass
dieser auf eine Initiative Clara Zetkins zurückgeht, sind seine Ursprünge
„Made in USA“.
Der am 8. März stattfindende Internationale Frauentag wurde 1910 auf der
2. Internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen von Clara Zetkin ins Leben
gerufen. Dies, um den Forderungen der Frauen in der Öffentlichkeit mehr
Nachdruck zu verleihen. Er war aber nicht der erste Gedenktag dieser Art. Denn
ab 1909 gab es in den USA bereits einen „National Woman’s Day“, der
jeweils am letzten Februar-Sonntag stattfand und das Frauenstimmrecht zum Thema
hatte. Der „National Woman’s Day“ war im Übrigen nicht zuletzt die Folge
zahlreicher Streiks von Textilarbeiterinnen, die gegen schlechte Lebens- und
ungerechte Arbeitsbedingungen protestiert hatten.
Doch
zurück zum von Clara Zetkin initiierten Internationalen Frauentag. In Dänemark,
Deutschland, Österreich, Schweden und der Schweiz fand dieser anfänglich am
19. März statt, während die USA an ihrem Februar-Datum festhielten. Aber 1921
wurde – wieder auf Initiative Clara Zetkins hin – beschlossen, ihn
einheitlich am 8. März zu feiern.
Übrigens: In Russland ist der Internationale Frauentag ein Feiertag, und
in China ist für Frauen wenigstens der Nachmittag arbeitsfrei. Aber selbst
dann, wenn man hierzulande arbeiten muss: Den 8. März sollte jede Frau zu ihrem
persönlichen Feiertag machen und sich etwas verwöhnen (lassen).
Als Frau kann man das selber tun (… selbst ist die Frau). Oder man
bringt den Partner mit etwas Glück dazu, einen mit Mimosen oder Frühlingsblühern
zu beschenken. Mimosen sind im Tessin und Welschland, aber auch in Italien und
Frankreich die „Frauenblume“ schlechthin, während Frühlingsblüher der
Aufsteller par excellence und deshalb immer schön sind.
Apropos
Blumen: Frühlingshafte Sträusse für sympathische, starke,
intelligente, einfühlsame und auch hilfsbereite Frauen (oder sich selbst) kann
man in den rund 430 Partnergeschäften der Fleurop, via Telefon 0800 870 870 oder www.fleurop.ch
ordern. Bestellungen, die am Donnerstag, 8. März, bis 15.00 Uhr eintreffen,
werden noch gleichentags überbracht.
Frauen sind einfach Klasse: Denn laut einer
Studie hören und riechen sie besser als Männer, haben ein besser durchblutetes
Gehirn und dichtere Haare. Ausserdem altern sie langsamer, leben länger, sind
weniger aggressiv, können im Wasser besser schwimmen und sind erst noch
ausdauernder im Sport. Warum nur wird das nicht besser honoriert?
Woran
liegt es nur, dass Frauen sich ständig wehren müssen? Zum Beispiel beim
Autofahren: „Fahr doch endlich los!“ tönt es vom Beifahrersitz aus. Und:
„Stopp! Jetzt wärst du doch fast in den da reingefahren!“ Dabei sollte der
Macho neben uns nicht so aufmüpfig sein. Denn schliesslich beweisen
Statistiken, dass von den registrierten Verkehrsverstössen nur jeder fünfte
von einer Frau verursacht wird. Bei ernsteren Delikten, die zum Entzug des Führerscheins
führen, haben Männer sogar einen Anteil von 90 Prozent. Dies lässt den
Schluss zu, dass Männer hinterm Steuer viel gefährlicher sind als Frauen -
obwohl letztere vielleicht nicht ganz so elegant einparken!
Natürlich gibts auch Klischees, die stimmen. Denn der Ruf von der
Plaudertasche erhärtet das „schöne Geschlecht“ dadurch, dass Männer
Forschungsergebnissen zufolge nur halb so viel reden wie Frauen. Rund 23'000 Wörter
soll eine Frau täglich in den Äther schicken, während ein Mann mit rund der Hälfte
auskommt. Da wundert es nicht, wenn der Partner abends stumm vor der Glotze
hockt. Denn‚ seine Hälfte der Wörter hat er wahrscheinlich schon im Job
„verbraten“.
Übrigens:
Einer Untersuchung zufolge klagt beinahe jede zweite Frau darüber, dass ihr
Partner ihr zu selten Blumen schenkt. Und das wiederum ist laut Fleurop eine
Chance für stumme Männer. Blumen sagen bekanntlich mehr als viele Worte …
und deshalb sind sie die Lösung, wenn es darum geht, der besseren Hälfte zu
zeigen, wie sehr man sie schätzt!
Untersuchungen
beweisen, dass Frauen …
-
flexiblere Gelenke haben
-
besser hören und riechen
-
mehr Antikörper produzieren und deshalb seltener an
Virus- und Bakterieninfektionen erkranken
-
eine bessere Verbindung der beiden Gehirnhälften und
eine bessere Blutversorgung des Gehirns haben
-
dichtere und widerstandsfähige Haare haben
-
in der Pubertät schneller wachsen
-
weniger schnell altern
-
länger leben
-
weniger häufig Akne haben
-
weniger aggressiv sind
-
ausdauernder sind
-
weniger Körpergeruch haben
-
besser schwimmen
…
als Männer, ganz abgesehen davon, dass sich Frauen auch in Haushalt, Familie
und Gesellschaft weit mehr engagieren. Da wirds doch wirklich höchste Zeit für
ein Dankeschön, am besten mit Blumen.
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