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Dieffenbachie                                                                                
Dieffenbachia sp.                                                                            
Aronstabgewächse                                                                                    

 

Beschreibung und Herkunft:

Die Dieffenbachie gehört mit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen.
Sie hat länglich bis ovale, 25 - 40 cm lange Blätter, die dunkelgrün gefärbt sind und weiße Flecken aufweisen.
Ihre Blüte besteht aus einem grünlichen Hüllblatt (Spatha), das den Blütenkolben umgibt. Die Pflanze kommt nur selten zur Blüte.
Sie kann eine Höhe von 2 m erreichen. Ihre Heimat ist das tropische Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Wirkstoffe sind noch nicht eindeutig festgestellt. Es handelt sich aber um Glycoside, Alkaloide und Saponine sowie um Calciumoxalat-Nadeln.
Beim Berühren der Pflanze öffnen sich sogenannte Schießzellen, welche die Nadeln und die anderen Giftstoffe herausschießen und somit zu Verletzungen der Haut und des Auges führen können.
Äußerlich kommt es zu starken Reizungen der Haut. Gelangt der Saft in das Auge, so erfolgt Entzündung und Verätzung der Bindehaut, starker Tränenfluß und Krämpfe der Lider.
Bei innerer Aufnahme sind die Symptome Brennen, Anschwellung und Rötung der Schleimhäute sowie der Zunge. Dabei kommt es auch zu erhöhter Speichelproduktion, zu Sprechbehinderung und Schluckbeschwerden. Weitere Folgen der Vergiftung können Übelkeit, Durchfall, Störungen des Herz-rhythmus, Benommenheit und Lähmungen sein.
Die Giftwirkung ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich.
Einen hohen Wirkstoffgehalt weisen die Arten Dieffenbachia seguine und D. picta auf.
Familien mit kleinen Kindern sollten diese Zimmerpflanzen nicht halten.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

Die Homöopathie verwendet die Pflanze bei sexueller Überregbarkeit und Juckreiz.

Name und Geschichtliches:

Dieffenbachia wurde das Gewächs zu Ehren Josepf Dieffenbachs genannt.
Er war Obergärtner im Botanischen Garten in Wien und lebte von 1796 - 1863.
Weitere deutsche Namen sind Giftaron, Schweigrohr und Schweigohr.
Die beiden letzten Namen rühren daher, weil die Pflanze im 17. Jahrhundert als Foltermittel eingesetzt wurde. Insbesondere Sklaven in Indien mußten Teile der Pflanze kauen, worauf sie durch das Anschwellen der Schleimhäute und der Zunge einen Tag lang nicht sprechen konnten.

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Copyright © 2006 BLUMENGESCHÄFT DÜLLI
Stand: 16. Januar 2008